Taekwon–Do

Traditionelles
Taekwondo

Im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten, bei denen das Hauptziel darin besteht, einen Gegner zu besiegen oder Kampfunfähig zu setzen, betont traditionelles Taekwondo nicht den Wettkampf mit anderen. Das oberste Ziel vom traditionellen Taekwondo ist es, aufzubauen, also jedem Schüler zu helfen, Körper und Geist bis hin zu höchstmöglicher Form zu entwickeln.
Wir von der Kampfkunstschule Düsseldorf haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, die eigentlichen Werte zu vermitteln. Dieses unterscheidet uns daher von den modernen Taekwon-Do Arten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Ihren Schülern im wesentlichen nur den Kampf zu vermitteln.

Taekwondo ermöglicht ein ständig erneut herausforderndes Workout für Kinder, Jugendliche, Erwachsene  und ältere Menschen.

Durch gezielte Übungen und Techniken, wobei der gesamte Körper mit einbezogen wird, fördert das traditionelle Taekwondo bei regelmäßigem Training Schnelligkeit, Kraft, Beweglichkeit, verbesserte Atemtechnik, Durchhaltevermögen, verbesserte Koordination und Gewichtsreduzierung.

Im traditionellen Taekwondo wird vorrangig Wert auf das Erlernen der Grundschultechniken gelegt. Diese beinhalten verschiedene Angriffs- und Verteidigungstechniken in Verbindung mit Hand- und Fußkombinationen. Um diese in Kombination anwenden zu können, müssen zahlreiche Techniken kontinuierlich wiederholt und geübt werden.

Des weiteren wird auch Wert auf die Disziplin Selbstverteidigung gelegt.

Durch das Erlernen der Grundtechniken wird der Schüler soweit geschult, dass er die erlernten Techniken zur Selbstverteidigung anwenden kann.

Der Kampf wird im traditionellen Taekwondo kontaktlos ausgeübt. Die Kunst und Schwierigkeit für einen Kämpfer besteht darin, seine Techniken präzise, gezielt und vor allem kontrolliert auszuführen.

Der Begriff Taekwondo setzt sich aus drei altkoreanischen Wörtern zusammen:
Tae, Kwon und dem Do.Diese Begriffe beschreiben in Ihrer Übersetzung das Wesen dieses Kampfsports und dessen Bedeutung für den Taekwondoka.

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben sollten, sind Sie herzlich willkommen in der Kampfkunstschule Düsseldorf.

 

TAE bedeutet im Sprung mit dem Fuß treten, stoßen oder schlagen. Dieselbe Silbe steht für die Fußtechniken, die im Taekwondo eine sehr große Bedeutung haben.

 

 

KWON bedeutet übersetzt Faust. Dieselbe Silbe steht also für die Handtechniken.

 

 

 DO ist vom chinesischen Tao abgeleitet und hat die sinnbildliche Bedeutung des Weges, der geistigen Entwicklung.

 

General Choi Hong Hi

General Choi Hong Hi  

General Choi Hong Hi

Choi Hong-Hi (*9.November 1918; †15.Juni 2002 in Pjöngjang, Nordkorea)

Choi Hong-Hi war ein südkoranischer General und Mitentwickler der Kampfsportart Taekwondo.

 

Choi Hong-Hi wurde am 9.November 1918 im Gebiet des heutigen Nordkorea geboren.
Schon im Alter von zwölf Jahren wurde er wegen Aufwiegelung gegen Japan, das damals Korea besetzt hielt, aus der Schule ausgeschlossen. Deshalb schickte ihn sein Vater zu einem Privatlehrer, Han Il-dong. Dieser war nicht nur einer der berühmtesten Lehrer der Kalligraphie (Schönschreibkunst), sondern - laut Aussage Chois - auch ein Meister des Taek-Gyeon.

1938 wurde Choi zur Weiterbildung nach Japan gesandt. Dort erlernte er die japanische Kampfkunst  Shotokan Karate und erlangte nach zwei Jahren intensiven Trainings den schwarzen Gürtel I. Grades. g23bBeim Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurde Choi gegen seinen Willen von der japanischen Armee rekrutiert. Während seiner Stationierung in Pjöngjang im  heutigen Nordkorea wurde er als Organisator der koreanischen Unabhängigkeitsbewegung, die als Studenten- und Soldatenbewegung von Pjöngjang bekannt wurde, angeklagt und während der acht Monate vor seinem Prozess in einem japanischen Gefängnis inhaftiert Um die Langeweile zu mildern und sich physisch fit zu halten, soll er in seiner Zelle Shotokan Karate praktiziert haben. Innerhalb kurzer Zeit wurden sein Zellengenosse und der Gefängniswärter seine Schüler. Die Befreiung Koreas im August 1945 rettete Choi vor einer siebenjährigen Gefängnisstrafe. Daraufhin reiste er nach Seoul, wo er eine Soldaten- und  Studentenpartei gründete.

Im Januar 1946 wurde er als stellvertretender Leutnant in die neu gegründete koreanische Armee aufgenommen und bald darauf Kompaniechef des vierten Infantrieregiments in Gwangju in der Provinz Jeollanam-do. Dort begann er zunächst damit, seine Soldaten im Karate zu unterrichten. Angetrieben durch seine nationale Gesinnung verschrieb er sein Leben aber den koreanischen kriegerischen Künsten. Er wollte eine eigene kriegerische Kunst entwickeln, die dem japanischen Karate in Psyche und Technik überlegen sei.
gen_choiDiese Aufgabe wurde sein Lebenswerk. In den folgenden Jahren entwickelte er neue Techniken, verbesserte die Shotokan Techniken und ergänzte die Karatetechniken durch unzählige weitere. Parallel mit seiner steilen militärischen Karriere (1951 wurde er Brigadegeneral) wuchs sein Einfluss auf das Militär und so konnte er es durchsetzen, dass die von ihm entwickelte kriegerische Kunst in das Ausbildungsprogramm der Armee aufgenommen wurde.  Die Kampfkunst verbreitete sich in der Folgezeit unter dem neuen Namen Taekwondo schnell im ganzen Land.
1959 bereiste Choi Hong-hi mit einem 19-köpfigen Demonstrationsteam den fernen Osten, um Taekwondo auch außerhalb Koreas zu verbreiten. Diese Reise wurde zu einem überwältigenden Erfolg, sowohl im Ausland als auch in Korea selbst. Mit immer neu zusammengestellten Teams bereiste er in den folgenden Jahren Amerika, Europa, den nahen und den mittleren Osten, und viele Mitglieder dieser Teams blieben anschließend in den besuchten Ländern, um die Kampfkunst zu verbreiten und neue Landesverbände zu gründen.
Am 22.März 1966 wurde in Seoul die International Taekwondo Federation (ITF) gegründet. Gründungsmitglieder waren die Landesverbände Arabien, Deutschland, Italien, Korea, Malaysia, Singapur, Türkei, USA und Vietnam. Choi Hong-hi wurde der erste Präsident der ITF und hatte dieses Amt bis zu seinem Tode 2002 inne.

 

Die Geschichte des TKD

Taekwondo ist eine Kampfkunst, die sich über viele Jahrhunderte hinweg entwickelt hat und jetzt in seinem Ursprungsland Korea auf einer rund 1800 Jahre alte Tradition zurückblickt. Um die Entstehung des Taekwondo zu beschreiben, muss man sich etwas mit der Geschichte Koreas beschäftigen.

In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten war das Gebiet des heutigen Korea in drei Königreiche aufgeteilt:

Altkoreanische PagodeKOGURYO im Norden, BAEK JE im Südwesten und SILLA im Südosten, wobei KOGURYO flächenmäßig bei weitem das Größte war. Dies führte dazu, dass die beiden südlichen Länder BAEK JE und SILLA in ständiger Wachsamkeit gegen die militärische und wirtschaftliche Bedrohung aus dem Norden lebten. Vor allen für SILLA wirkte sich dies insofern positiv aus, als die eigene Kraft und Stärke in jeder Beziehung erhalten und verbessert werden musste. Man erkannte hier, dass eine geistige Überlegenheit die Grundlage für das Widerstandsvermögen gegen den Norden war, und so entwickelte man viele Systeme, die die geistige Substanz des Volkes nährten und verbesserten.

Subak KämpferAm Anfang entstand eine einfache Kampftechnik „SUBAK“, in der vorwiegend HandtechnikenSubak Kämpfer angewendet wurden. Die lange Erfahrung im Umgang mit wilden Tieren, sowie sorgfältige Beobachtungen ihrer Angriffs- und Verteidigungstechniken brachte den Menschen der damaligen Zeit dazu, diese Beobachtungen auszuwerten, so dass sie – übertragen auf die menschlichen Bewegungsabläufe – ein sehr effektvolles Kampfsystem ergaben. Diese Anfänge der Kampfkunst lassen sich über Höhlenmalerei bis ins Jahr 37 vor Christi zurückverfolgen.

Hwarang KriegerUm die Volksbildung weiter zu verbessern, wurde unter anderem im 6. Jahrhundert nach Christi Hwarang-Do Kriegervon dem König CHIN-HUNG das HWARANG-DO gegründet. In dieser Organisation wurde die talentierte Jugend der damaligen Zeit aufgenommen und das Ideengut des ZEN unterrichtet. Dieses Ideengut wendet man auf verschiedene Künste, Wissenschaften und die Selbstverteidigung an. Damit war der Grundstein für die Entstehung des TAEKWONDO gegeben. Für die HWARANG-DO-Bewegung resultierte aus dem Gedankengut des ZEN eine unüberwindliche Stärke, die schließlich zu einer friedlichen Vereinigung der drei Königreiche unter der Leitung SILLAS führte.

Taekyon & Subak KämpferIn der folgenden SILLA-Dynastie wurde TAEKYON 800 Jahre lang weitergepflegt und vervollkommnet. Da aber der äußere Anlass der Auseinandersetzung mit den Nachbarstaaten im Laufe der Zeit verschwand, erlahmte die schöpferische Kraft des Volkes und die Entwicklung des DO stagnierte – das TAEKYON erlebte Höhen und Tiefen. Als im 14. Jahrhundert die LEE-Dynastie folgte, wurde das TAEKYON nur noch von kleinen Gruppen am Leben gehalten. In verschiedenen Provinzen Koreas wurde es stark mit chinesischen Techniken durchsetzt.

Im Jahr 1910 erfolgte die Besetzung Koreas durch japanische Truppen und TAEKYON wurde in seiner öffentlichen Ausübung verboten. Damit war der Anlass, der das TAEKYON zu seiner einstigen Blüte geführt hat, wieder gegeben.: Die Bedrohung von außen. Gerade das führte dazu, dass das TAEKYON von neuem ausgeübt und gepflegt wurde und auch diese schlimme Zeit ohne Schaden überstand. Insgesamt entwickelte es sich nun zu einem Volkssport.

Nach der Niederlage der Japaner 1945 war das Interesse vorhanden, das TAEKYON der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es erfolgte eine schnelle allgemeine Verbreitung dieser Kampfkunst. In dieser Zeit entstand eine Bewegung unter der Führung von General CHOI HONG HI mit der Aufgabe, das TAEKYON neu zu ordnen und eine umfassende äußere Organisation zu entwerfen. Im Rahmen dieser Neuordnung änderte er auch unter Mithilfe eines Komitees, dem die höchsten DAN-Träger Koreas angehörten, den Namen TAEKYON in TAEKWONDO, was soviel wie „der Weg des Fußes und der Hand“ heißt.

Großmeister Choi Hong-HiFür die schnelle weltweite Verbreitung waren vor allem CHOI HONG HI und KWON JAE-HWA verantwortlich. Ihre Initiativen und Auslandsreisen war es zu verdanken, ,dass die Sportart TAEKWONDO über die Grenzen Koreas hinaus in alle Welt getragen wurde. Für eine weitere Verbreiterung sorgten die amerikanischen Soldaten, die im Koreakrieg (1950 – 1953) Bekanntschaft mit diesem Kampfsystem machten.Großmeister Kwon Jae-Hwa

In Korea ist TAEKWONDO mittlerweile zu einer Massenbewegung geworden und gehört zu den Pflichtfächern der Polizei- und Militärakademie. 1965 war General CHOI HONG HI Botschafter in Deutschland und förderte hier die Entwicklung des TAEKWONDO. Zunächst war TAEKWONDO ab 1968 eine Abteilung des Deutschen JUDO BUNDES, im Jahre 1980 wurde die IBF DEUTSCHLAND gegründet, bevor am 20.06.1981 der deutsche Fachverband – die DEUTSCHE TAEKWONDO UNION – gegründet wurde.

Bereits 1968 gab es die ersten Deutsche Meisterschaften.

1973 fand in Korea die erste Weltmeisterschaft statt.

Heute werden bei den, alle zwei Jahre stattfindenden, Welt- und Europameisterschaften über 80 Länder registriert. Dadurch wurde TAEKWONDO auch höchste sportpolitische Ehre zuteil; d. h. Aufnahme in das olympische Programm: 1988 und 1992 war TAEKWONDO Demonstrationssportart bei den Olympischen Sommerspielen. Im Jahr 2000 fand in Sydney das erste olympische TAEKWONDO-Tunier statt.

Die meisten Menschen wollen TAEKWONDO erlernen, um sich in einer Notsituation besser verteidigen zu können oder um das Kämpfen an sich zu lernen. Wenn man aber längere Zeit in den TAEKWONDO-Unterricht geht, stellt man fest, dass TAEKWONDO viel mehr bedeutet als nur kämpfen, verteidigen und sich körperlich fit zu halten. Man erlernt mehr und mehr das „DO“.

Diese Kampfkunst heißt u.a. „LEBENSWEG“.

Das bedeutet: Man lernt sich und andere zu respektieren, man denkt mehr über das nach was man tut, man wird ausgeglichener. Körper und Geist kommen immer mehr zusammen bis sie irgendwann einmal eins sind – je mehr man vorschreitet.

Ein Zitat von General CHOI HONG HI:

Der Endzweck des TAEKWONDO richtet sich darauf, einen Kampf nicht stattfinden zu lassen! Taekwondo ist eine Kunst, die auf eine bestimmte Denkweise und einen bestimmten Lebensstil hinausläuft und die insbesondere darauf abzielt, ein Moralgefühl zu vermitteln und den Boden für Gerechtigkeit zu bereiten.

 

Die Philosophie des Taekwondo

Die Philosophie des Taekwondo

Als General Choi Hong-Hi das Taekwondo entwickelte, stellte er an die neue Kampfkunst hohe moralische und philosophische Anforderungen.
Als Soldat erkannte er schnell, dass der Kampf der beste ist, welcher sich vermeiden lässt.
So wurde der Endzweck des Taekwondo dahin gehend definiert, den Kampf auszurotten.

Um zu verstehen was zunächst so paradox klingt, muss man unter dem Hintergrund der geschichtlichen Entwicklung Koreas sehen. In der Geschichte Koreas, und natürlich nicht nur dort, wurden stets die Schwächeren durch die Stärkeren unterdrückt.
Will man diese Unterdrückung vermeiden, so muss der Schwächere durch eine Kraft gestärkt werden, die zumindest den Stärkeren in seinen Handlungen einschränkt.
Beim Taekwondo wird diese Kraft auf das Ziel ausgerichtet, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Moral, Weisheit und Glauben auszubilden.
Dies soll mit dazu beitragen, eine bessere und vor allem friedlichere Welt zu erschaffen.

In den letzten Jahren konnte man eine Verrohung der Gesellschaft beobachten, die einen Verlust der Moral in allen Schichten der Gesellschaft erkennen lässt, insbesondere unter jungen Menschen.
Anstatt Ihre enormen Potenziale in konstruktive Kanäle zu lenken, schlagen Sie in blinder Wut um sich, zerstören anstatt aufzubauen, laufen einfach davon, indem Sie sich durch Drogen in eine Fantasiewelt flüchten und sich somit isolieren.
Gründe dafür liefern Psychologen und Psychoanalytiker.

Psychologen und Psychoanalytiker führen an, das ein Gefühl der Enttäuschung und damit verbunden mit fehlenden Zielen zu einer Ernüchterung einer Bevölkerungsgruppe geführt haben.
Diese in die irre geleiteten Menschen leben in einer Welt, die Sie für trügerisch, materialistisch, und für absurd halten und in der Kriege, Rassenhass und Dekadenz vorherrschen. Sie suchen eigentlich nach Werten, die für Sie einen Sinn ergeben.

Beobachtet man die Welt um sich herum, könnte man tatsächlich glauben, man lebt in einer Welt in der Korruption vorherrscht. Das ist in einer modernen Zivilisation allein mit dem täglichen Kampf ums Überleben nicht mehr erklärbar, sondern resultiert vielmehr daher, dass unsere sogenannte "zivilisierte" Welt sich übermäßig entwickelt hat, zu materialistisch und zu wissenschaftsorientiert geworden ist.
Während ersteres junge Menschen in einen ausgeprägten Egoismus und Materialismus führt, erfüllt letzteres viele Menschen mit Furcht, obgleich die Wissenschaft viel Gutes für die Menschheit bringt.

Es stellt sich dabei zwangsläufig die Frage, auf welchen Wegen Abhilfe möglich ist. Ein Weg von vielen wäre es sicherlich die Entwicklung der moralischen Kultur zu fördern.
Hiermit ist gemeint, dass der Mensch sich als Herr der Schöpfung verstehen und fühlen muss.
Dieses Bewusstsein muss ausreichend stark entwickelt sein, um Ihm Dominanz über die Entwicklung der materiellen und wissenschaftlichen Aspekte der Zivilisation zu verleihen, oder es Ihm wenigstens gestatten mit Ihr Schritt zu halten, kurz um: Das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl müssen gefördert werden.

Taekwondo als Kampfkunst zielt hierbei nicht nur auf eine bestimmte Denkweise ab, sondern es ist vielmehr ein Lebensstil.
Taekwondo ist darauf ausgerichtet, ein Moralgefühl zu vermitteln und den Sinn für Gerechtigkeit zu schärfen.
Es ist eines der besten Mittel zur Entstehung und Verbesserung von Gefühlen und Wahrnehmung, sowie psychologischer Eigenschaften, die es jüngeren Menschen unabhängig von Alter, gesellschaftlicher Stellung und Geschlecht gestatten, die an Sie gestellten gesellschaftlichen Anforderungen zu erfüllen und aktiv mitzugestalten.

Taekwondo erreicht diese Ziele, weil im Gegensatz zu vielen anderen Kampfsportarten jede Technik für einen bestimmten Zweck unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten entwickelt worden ist.
Somit ist jede zum Taekwondo gehörende Technik stets erklärbar und somit leicht nachvollziehbar.
Ein guter Lehrer kann deshalb auch einem neuen Schüler schnell ein Erfolgsgefühl vermitteln. Durch das Wiederholen von Techniken erlernt man Geduld und Entschlossenheit, um jede Schwierigkeit zu überwinden.
Die enorme Stärke, zu dessen der eigene Körper fähig ist, führt zu einem Gefühl, dass man jedem Gegner zu jeder Zeit an jedem beliebigen Ort entgegentreten kann.
Durch den Freikampf erlernt man Bescheidenheit, Mut, Aufmerksamkeit sowie Präzision, Anpassungsfähigkeit und Selbstbeherrschung.
Die Übungsfiguren (Hyongs, Pomse, Tuls) vermitteln Flexibilität, Anmut, Gleichgewicht und Koordination.
Die Grundübungen sollen die Präzision fördern und zum tieferen Verständnis der jeweiligen Methoden und Grundsätze führen.
Somit wirkt sich das Taekwondo Training günstig auf jede bewusste und unbewusste Handlung eines Schülers aus.

Für die Irregeleiteten, Unsicheren und physisch schwachen kann Taekwondo unter Führung eines guten Lehrers zu einer Lebenshilfe werden.
Ein Schüler der diese Kunst lieben lernt, wird bald erkennen, dass er nur dann Ausgezeichnetes zu leisten imstande ist, wenn sich der Körper in einer erstklassigen Form befindet.
Daher wird er es vermeiden, sein Training in irgendeiner Weise zu gefährden.
Unter der strengen, freiwilligen Selbstdisziplin wird der Geist der Gemeinsamkeit und des gegenseitigen Ansehens gefördert.

Abgesehen davon besteht bei vielen Menschen der Wunsch anerkannt und geführt zu werden.
Diese Menschen sind vor allem daran interessiert, mit einer Gruppe oder einer Führungspersönlichkeit zusammenzugehen.
Der Schüler, welcher seine Übungen ernst nimmt, wird ohne Schwierigkeiten von Gleichberechtigten und Vorgesetzten anerkannt.
Der Einfluss der Lehrer und der höheren Gürtelgrade, sofern diese intelligent, gepflegt, höflich, bescheiden, selbstbewusst, klug und verständnisvoll sind, üben eine bestmögliche Beeinflussung auf den Schüler aus.

Völlig uninteressant in welcher und unter welchen Umständen trainiert wird, es ist die Aufgabe eines Lehrers, dem Schüler die Kampfkunst des Taekwondo´s und somit auch den Weg des Budos zu lehren und somit den Schüler auf den rechten Weg zu bringen.
Ein Schüler muss aber auch stets bemüht sein die Lehren seines Lehrers anzunehmen, nur dann wird er in der Lage sein die Kampfkünste des Taekwondo zu erlernen und des Weg des Budos zu gehen.

 

Die Ziele

In Asien wird Budo seit altersher nicht nur als Sport betrachtet, sondern vielmehr als ein Lebensweg. 

 

Betreibt man Taekwondo als reinen Kampfsport, wird man nur einige wirksame Techniken trainieren müssen, um beim Turnier erfolgreich zu sein. Damit gehen aber viele Trainingsbereiche von Taekwondo verloren, die das Taekwondo-Training erst attraktiv und zur Kampfkunst machen.

 

Die Ziele

Zu erreichende Ziele im

Taekwondo 

 

Höflichkeit

Integrität

Durchhaltevermögen

Selbstdisziplin

Unbezwinglichkeit

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Hyong

Auf dem folgendem Link finden Sie die
1.Hyong bis zur 20.Hyong als Videoaufnahme, zum Teil sogar in mehreren Perspektiven.
 

Hyong.net

Wir möchten uns von hier aus bei Kira Song bedanken, die uns erlaubt hat, Ihre Seite mit unserer zu verlinken.

Die Hyongs:

Hyong
Anzahl Beweg.
Bedeutung

Kup/
Dan

Diagramm
1. Chon-Ji 19 Chon-Ji bedeutet "Himmel und Erde". Frei übersetzt "Die Erschaffung der Welt".
Diese Hyong symbolisiert die Gegensatz-Paare (Yin u. Yang). Die Hyong besteht aus zwei Teilen, von denen einer für den Himmel, und der andere für die Erde steht.
8. Kup
2. Tan-Gun 21 Tan-Gun war ein Heiliger, der Korea im Jahre 2333 v. Chr. gegründet hat. 7. Kup
3. To-San 24 Pseudonym des Patrioten Ahn Ch'ang Ho, widmete sein Leben der Unabhängigkeit und dem Bildungswesen Koreas. 6. Kup
4. Won-Hyo 26 Ein berühmter Mönch, der 686 v. Chr. den Buddhismus in Korea einführte. 5. Kup
5. Yul-Kok 38 Pseudonym von Yi I, Gelehrter und Philosoph 1536 n. Chr., ''Konfuzius von Korea''. Der Geburtsort lag auf dem 38. Breitengrad. 4. Kup
6. Chung-Gun 32 Koreanischer Patriot, der den ersten japanischen Generalgouverneur tötete. Er wurde mit 32 Jahren hingerichtet. 3. Kup
7. Toi-Gye 37 Schriftstellername von Yi Hwang, Gelehrter und Schriftsteller im 16. Jahrhundert, Geburtsort lag auf dem 37. Breitengrad. 2. Kup
8. Hwa-Rang 30 Hwa-Rang war eine Jugendorganisation um 640 n. Chr., die versuchte die 3 Königreiche Koreas zu vereinigen. 1. Kup
9. Chung-Mu 31 Koreanischer Admiral. Erfinder des ersten gepanzerten Kriegsschiffes. Der Angriff mit der linken Hand am Ende der Hyong symbolisiert seinen frühen Tod. 1. Dan
10. Gwang-Gae 39 Der König Gwang_gae-T'o-Wang, 19. König der Koguryo Dynastie, eroberte alle vorher verloren gegangenen Gebiete und die Mandschurei zurück. Er herrschte 39 Jahre. 2. Dan
11. Po-Eun 36 Chong Mong-Chu war ein berühmter Dichter in Korea undlebte 1400 n. Chr. Er wurde auch Po-Eun genannt. 2. Dan
12. Ge-Baek 44 Ge-Baek war ein berühmter General, der ca. 660 n. Chr. lebte. 2. Dan
13. Yu-Sin 68 Kim Yu Sin war ein koreanischer General, der das dreigeteilte Korea während der Silla-Dynastie 668 n.Chr. vereinigte. 3. Dan
14. Chung-Jang 52 Pseudonym des Generals Kim Duk Ryang, 15. Jahrhundert Yi Dynastie. Linkshändiger Angriff am Schluss symbolisiert frühen Tod im Gefängnis. 3. Dan
15. Ul-Ji 42 Ul Ji Min Duk war ein koreanischer General, der im 7. Jahrhundert Korea gegen eine chinesische Invasion verteidigte. 3. Dan
16. Sam-Il 33 Sam Il ist der koreanische Unabhängigkeitstag, der an den Volksaufstand am 1. März 1919 erinnert. 33 Patrioten organisierten die Bewegung. 4. Dan
17. Ko-Dang 39 Pseudonym des Patrioten Cho Man Sik, der sein Leben der Unabhängigkeitsbewegung und der Erziehung seines Volkes weihte. Die 39 Bewegungen symbolisieren die Zahl seiner Gefängnis-Aufenthalte und seine Geburtsort, der auf dem 39. Breitengrad lag. 4. Dan
18. Choi-Yong 45 General Choi Yong, Premierminister und Oberbefehlshaber im 14. Jahrhundert. 4. Dan
19. Se-Yong 24 Se Yong war ein koreanischer König, Meteorologe und Erfinder der koreanischen Schrift. Die 24 Bewegungen stehen für die 24 Buchstaben des koreanischen Alphabets. 5. Dan
20. Tong-Il 56 Steht für das Bestreben nach Wiedervereinigung des seit 1945 gespaltenen Landes Korea in eine Nord- und Südhälfte. 5. Dan


 

Techniken

Koreanische-Komandos unterteilt in den verschiedenen Disziplinen.

Allgemeine Begriffe
Bewegungsrichtungen & Techniken
Diziplinen
Kommandos

 

Allgemeine Begriffe

Allgemeine Begrifffe

 

Bewegungsrichtungen & Techniken

Deutsch Hangeul Hanja Romanisiert Erläuterung
Vorne
  ap  Vorwärtsbewegung
Drücken / Abwärtsbewegung
    nullo
 Senkrechte Abwärtsbewegung
Schieben      miro
 
Durchstoßen / Stich      tulki
 
Hinten     dyt  
Seitlich     yop  
Verkeilen
    hechyo
 
Stoß      chirugi
 
Schlag      taerigi
 
Aussen nach innen      anuro
 
Innen nach aussen
    pakkuro   
Halbkreisförmig      pandal
 
Aufwärts, gehoben     chugyeo  
Abwärts     naeryo  
Innen     an  
Nach innen     anuro  
Außen     pakkat  
Nach außen     yop
 
Drehen     tora Drehung um 180 Grad
Gedreht, rund     dollyo  
Im Sprung, gesprungen     tymyo Sprungtechniken müssen mindestens auf eigene Kniehöhe ausgeführt werden
Rechts     oreun In Bewegungsrichtung
Links     oen In Bewegungsrichtung
Gleichseitig     paro Gleiche Seite wie das mehr belastete (mehr gebeugte, meist vordere) Bein
Ungleichseitig (umgekehrt)     pandae Gleiche Seite wie das weniger belastete (weniger gebeugte, meist hintere) Bein
Untere Stufe     hadan Abwehr oder Angriff im Genital- oder Beinbereich
Mittlere Stufe

chungdan Abwehr oder Angriff im Bauch-/Brustbereich
Obere Stufe

sangdan Abwehr oder Angriff im Hals-/Kopfbereich

 

Diziplinen
Diziplinen

 

 

Kommandos

Deutsch Hangeul Hanja Romanisiert Erläuterung
Vorbereiten 준비 準備 chunbi sich auf die nächste Übung vorbereiten
Achtung 차렷
chariot Achtung-Stellung einnehmen, schweigen, zuhören
Grüßen, verbeugen 경례 敬禮 kyongye
Zu den Landesflaggen 국기에 대하여 國旗에 對하여 gukki-e daehayeo Grüßen und verbeugen in Richtung der koreanischen Landesflaggen
Start 시작 始作 sijag Beginn der Übung
Ende 그만
guman Ende der Übung
Zurück zur Startposition 바로
paro
Bewegungsrichtung umdrehen 돌아,
뒤로돌아

tora,
tiro tora

1 = hanna; 2 = dul; 3 = set; 4 = net; 5 = dasot; 6 = yosot; 7 = ilgob; 8 = yodol; 9 = ahop; 10 = yil